Steuersenkung auf Grund­nahrungs­mittel

Steuersenkung auf Grundnahrungsmittel
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1. Juli 2026 in Österreich: Neue Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sorgt für Diskussionen

Mit 1. Juli 2026 trat in Österreich die Steuersenkung auf Grundnahrungsmittel in Kraft. Statt zehn Prozent werden viele Lebensmittel nur noch mit 4,9 Prozent Umsatzsteuer besteuert. Ziel der Maßnahme ist es, die Bevölkerung angesichts der hohen Lebensmittelpreise finanziell zu entlasten.

Von der Steuersenkung profitierten unter anderem Milch, Butter, Brot, Eier, Mehl, Reis sowie zahlreiche Obst- und Gemüsesorten. Gleichzeitig sorgen aber zahlreiche Ausnahmen für Diskussionen: Während Blattspinat günstiger wird, bleibt Cremespinat beim alten Steuersatz. Auch Butter profitiert von der Senkung, Kräuterbutter und Croissants hingegen nicht.
Für den Handel bedeutet die Umstellung einen hohen technischen Aufwand, da tausende Produkte neu eingestuft und Kassensysteme angepasst werden müssen. Die neue Mehrwertsteuer auf Lebensmittel in Österreich bringt zwar niedrigere Preise bei vielen Grundnahrungsmitteln, sorgt aufgrund der komplexen Regelungen jedoch auch für Verwirrung und Diskussionen.

Tags: Wissen

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